Essen

    Meine Lieblingsgerichte aus Mauritius

    Authentische Rezepte mit persönlichen Tipps – kreolisch, indisch, chinesisch und französisch inspiriert.

    Streetfood

    Schnelle, würzige Klassiker von den Marktständen und Strandbuden der Insel.

    Dholl Puri – Mauritius’ König der Straße
    Streetfood

    Dholl Puri – Mauritius’ König der Straße

    Hauchdünne Fladen aus Weizenteig, gefüllt mit fein gemahlenen gelben Spalterbsen und Kurkuma. Serviert mit Bohnencurry, Tomaten-Rougaille und scharfer Chili-Paste.

    85 Min. 8 Portionen Mittel

    Persönliche Notiz: Mein liebstes Frühstück in Port Louis – am besten frisch von einem Straßenstand, in Wachspapier gewickelt und im Stehen gegessen.

    Zutaten

    • 300 g gelbe Spalterbsen, über Nacht eingeweicht
    • 500 g Weizenmehl Type 405
    • 1 TL Kurkuma
    • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
    • ½ TL Salz
    • 4 EL neutrales Öl
    • 250 ml lauwarmes Wasser
    • Mehl zum Bestäuben

    Zubereitung

    1. Spalterbsen abgießen, mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Salz weich kochen (ca. 25 Min.), dann fein mahlen.
    2. Mehl, 2 EL Öl und Wasser zu einem geschmeidigen Teig kneten, 30 Min. ruhen lassen.
    3. Teig in 8 Kugeln teilen, jede flachdrücken und 1–2 EL Erbsenfüllung einschließen.
    4. Sehr dünn ausrollen (Ø 22 cm), in einer heißen Pfanne ohne Fett 1 Min. pro Seite backen.
    5. Mit Bohnencurry, Tomaten-Rougaille und Chili-Paste servieren – warm wie kalt köstlich.

    Tipp: Den Teig wirklich lange ruhen lassen – das macht ihn dehnbar wie Strudelteig.

    Gateaux Piments – knusprige Chili-Bällchen
    Streetfood

    Gateaux Piments – knusprige Chili-Bällchen

    Frittierte Bällchen aus gelben Spalterbsen, Frühlingszwiebeln, Koriander und reichlich grüner Chili. Der ultimative Snack zum Sonnenuntergang am Strand.

    45 Min. 4 Portionen Einfach

    Persönliche Notiz: Bei jedem Filmabend mit den Nachbarn auf der Veranda – mit kaltem Phoenix-Bier ein Klassiker.

    Zutaten

    • 250 g gelbe Spalterbsen, 6 h eingeweicht
    • 3 Frühlingszwiebeln, fein
    • 2 grüne Chilis, fein
    • 1 Handvoll Koriander, gehackt
    • ½ TL Kurkuma
    • ½ TL Backpulver
    • 1 TL Salz
    • 500 ml Sonnenblumenöl zum Frittieren

    Zubereitung

    1. Spalterbsen abtropfen lassen, mit etwas Wasser zu grobem Püree pürieren – nicht zu fein!
    2. Frühlingszwiebeln, Chili, Koriander, Kurkuma, Backpulver und Salz untermischen.
    3. Öl auf 175 °C erhitzen.
    4. Mit zwei Teelöffeln walnussgroße Bällchen formen und 4 Min. goldbraun frittieren.
    5. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort heiß servieren.

    Tipp: Den Teig kurz vor dem Frittieren formen – sonst zieht er Wasser und wird matschig.

    Rougaille Saucisses – Kreolischer Tomatentopf
    Streetfood

    Rougaille Saucisses – Kreolischer Tomatentopf

    Aufgeschnittene geräucherte Wurst in einer würzigen Tomatensauce mit Thymian, Curryblatt und einem Hauch Ingwer. Mit Reis oder als Beilage zu Dholl Puri.

    45 Min. 4 Portionen Einfach

    Persönliche Notiz: Mein Sonntagsklassiker mit weißem Reis und einem Spritzer Limette – schmeckt am nächsten Tag noch besser.

    Zutaten

    • 500 g geräucherte Wurst (Merguez oder Bratwurst)
    • 6 reife Tomaten, gewürfelt
    • 2 Zwiebeln, gewürfelt
    • 4 Knoblauchzehen, gehackt
    • 1 daumengroßes Stück Ingwer, gerieben
    • 1 Zweig Thymian
    • 6 Curryblätter
    • 1 grüne Chili
    • 2 EL Öl, Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Wurst in Scheiben schneiden und in heißem Öl rundherum anbraten, herausnehmen.
    2. Im selben Topf Zwiebeln glasig dünsten, dann Knoblauch und Ingwer hinzufügen.
    3. Tomaten, Thymian, Curryblätter und Chili dazugeben, 10 Min. einkochen lassen.
    4. Wurst zurück in den Topf, weitere 15 Min. bei mittlerer Hitze köcheln.
    5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren.

    Tipp: Verwende eine Mischung aus geräucherter und scharfer Wurst – das gibt Tiefe.

    Mine Frite – Mauritische Brat-Nudeln
    Streetfood

    Mine Frite – Mauritische Brat-Nudeln

    Eiernudeln im Wok mit Garnelen, Hühnchen, Pak Choi und Frühlingszwiebeln. Ein Erbe der chinesisch-mauritischen Küche.

    32 Min. 2 Portionen Einfach

    Persönliche Notiz: Mein Mitternachts-Snack nach langen Fahrten – schnell, sättigend und immer ein Highlight.

    Zutaten

    • 300 g frische Eiernudeln
    • 150 g Garnelen, geschält
    • 150 g Hühnchenbrust, in Streifen
    • 2 Pak-Choi-Köpfe, in Stücken
    • 3 Frühlingszwiebeln
    • 2 Knoblauchzehen, gehackt
    • 3 EL Sojasauce
    • 1 EL Austernsauce
    • 2 EL Öl

    Zubereitung

    1. Nudeln nach Packung kochen, abschrecken, mit etwas Öl mischen.
    2. Wok stark erhitzen, Knoblauch in Öl 30 Sek. anbraten.
    3. Hühnchen 2 Min. anbraten, dann Garnelen 1 Min. dazugeben.
    4. Pak Choi und Frühlingszwiebel zugeben, mit Soja- und Austernsauce ablöschen.
    5. Nudeln untermischen, 2 Min. unter ständigem Schwenken braten und sofort servieren.

    Tipp: Wirklich heiß braten – das gibt den typischen "Wok Hei"-Rauchgeschmack.

    Meeresfrüchte

    Frischer Fang aus dem Indischen Ozean – würzig, aromatisch und unwiderstehlich.

    Cari Ourite – Oktopus-Curry mit Kokos
    Meeresfrüchte

    Cari Ourite – Oktopus-Curry mit Kokos

    Sanft geschmorter Oktopus in einer Sauce aus Tomate, Curry-Masala und Kokosmilch. Das ikonische Sonntagsessen der Insel.

    110 Min. 4 Portionen Mittel

    Persönliche Notiz: Lerne ich von einer Familie in Le Morne – sie kochen den Oktopus zuerst mit einem Korken im Wasser, das macht ihn unglaublich zart.

    Zutaten

    • 1 kg vorgekochter Oktopus, in Stücken
    • 4 Tomaten, gewürfelt
    • 2 Zwiebeln, gehackt
    • 4 Knoblauchzehen + 1 Stück Ingwer
    • 2 EL Curry-Masala (mauritisch)
    • 1 TL Kurkuma
    • 400 ml Kokosmilch
    • 2 Curryblattzweige, 1 Zimtstange
    • 3 EL Öl, Salz

    Zubereitung

    1. Curry-Masala und Kurkuma mit etwas Wasser zu einer Paste anrühren.
    2. Im Topf Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Öl 5 Min. anbraten.
    3. Curry-Paste, Curryblätter und Zimtstange dazugeben, 2 Min. rösten.
    4. Tomaten zugeben, 10 Min. einkochen, dann Oktopus und 200 ml Wasser hinzufügen.
    5. Bei niedriger Hitze 60 Min. zugedeckt schmoren.
    6. Kokosmilch unterrühren, weitere 10 Min. ziehen lassen, salzen und mit Reis servieren.

    Tipp: Den Oktopus vorab 30 Min. in stark gesalzenem Wasser einfrieren – das macht ihn besonders zart.

    Vindaye Poisson – Eingelegter Fisch in Senf-Kurkuma
    Meeresfrüchte

    Vindaye Poisson – Eingelegter Fisch in Senf-Kurkuma

    Frittierte Fischfilets in einer leuchtend gelben Marinade aus Senfkörnern, Kurkuma, Ingwer und Essig. Mindestens einen Tag durchziehen lassen.

    35 Min. 4 Portionen Einfach

    Persönliche Notiz: Mein Picknick-Liebling für den Strand: bleibt tagelang gut und schmeckt eiskalt am besten.

    Zutaten

    • 600 g festes Fischfilet (Thunfisch oder Königsfisch)
    • 2 EL Senfsamen, gemörsert
    • 1 TL Kurkuma
    • 1 daumengroßes Stück Ingwer, in Streifen
    • 1 Zwiebel, in Ringen
    • 4 grüne Chilis, längs aufgeschnitten
    • 4 EL Weißweinessig
    • 4 EL neutrales Öl
    • Salz

    Zubereitung

    1. Fisch in 3 cm große Stücke schneiden, salzen und in heißem Öl goldbraun braten.
    2. In einer Schüssel Senf, Kurkuma, Essig und 2 EL Öl zu einer Paste verrühren.
    3. Pfanne säubern, Zwiebel, Ingwer und Chili in 2 EL Öl 3 Min. anbraten.
    4. Senf-Paste hinzufügen, 1 Min. erwärmen (nicht kochen).
    5. Fisch dazugeben, vorsichtig vermengen, abkühlen lassen.
    6. Mindestens 12 Std. im Kühlschrank ziehen lassen, mit Reis oder Brot servieren.

    Tipp: Echter Vindaye darf nie kochen, sonst bricht der Senf-Geschmack weg.

    Fish Curry – Mauritisches Fisch-Curry mit Kokos
    Meeresfrüchte

    Fish Curry – Mauritisches Fisch-Curry mit Kokos

    Sanft pochierter weißer Fisch in goldener Kokos-Curry-Sauce mit Curryblättern, Tomaten und einem Hauch Tamarinde – Sonntagsklassiker auf Mauritius.

    45 Min. 4 Portionen Mittel

    Persönliche Notiz: Am liebsten mit „Vieille Rouge" oder „Capitaine" vom Markt in Mahebourg – wenn frischer Fisch da ist, gibt es bei mir nichts anderes.

    Zutaten

    • 600 g festes weißes Fischfilet (Dorade, Kabeljau)
    • 400 ml Kokosmilch
    • 2 Tomaten, gewürfelt
    • 1 Zwiebel, fein gehackt
    • 3 Knoblauchzehen
    • 1 Stück Ingwer (3 cm)
    • 2 EL mauritisches Currypulver
    • 1 TL Kurkuma
    • 10 Curryblätter
    • 2 grüne Chilis
    • 1 EL Tamarindenpaste
    • 2 EL Öl
    • Salz, frischer Koriander zum Bestreuen

    Zubereitung

    1. Fischfilet in große Stücke schneiden, mit Salz und Kurkuma einreiben, 10 Min. ziehen lassen.
    2. Knoblauch, Ingwer und Chilis zu einer Paste mörsern.
    3. Öl in einer breiten Pfanne erhitzen, Zwiebel goldgelb anbraten, Curryblätter und Paste 2 Min. mitrösten.
    4. Currypulver einrühren, kurz anrösten, dann Tomaten zugeben und 5 Min. einkochen, bis das Öl sich abscheidet.
    5. Mit 200 ml Wasser ablöschen, Kokosmilch und Tamarinde einrühren, 5 Min. simmern.
    6. Fisch behutsam in die Sauce legen, Deckel drauf und bei sanfter Hitze 8–10 Min. pochieren – nicht umrühren, nur Pfanne schwenken.
    7. Mit Koriander bestreuen und mit Reis servieren.

    Tipp: Fisch nicht umrühren – sonst zerfällt er. Pfanne nur sanft schwenken!

    Hauptgerichte

    Herzhafte Gerichte, die das multikulturelle Erbe von Mauritius widerspiegeln.

    Briani – Mauritisches Hochzeits-Biryani
    Hauptgerichte

    Briani – Mauritisches Hochzeits-Biryani

    Aromatischer Basmati-Reis in Schichten mit mariniertem Hühnchen, Kartoffeln, frittierten Zwiebeln und Safran. Das Festtagsessen schlechthin.

    135 Min. 6 Portionen Anspruchsvoll

    Persönliche Notiz: Schmeckt am besten am Tag danach – mache immer die doppelte Portion.

    Zutaten

    • 500 g Basmati-Reis
    • 1,2 kg Hühnerteile
    • 300 g Joghurt
    • 4 EL mauritisches Briani-Masala
    • 500 g Kartoffeln, halbiert
    • 4 große Zwiebeln, frittiert
    • 1 Bund Minze + Koriander
    • 6 Kardamomkapseln, 4 Nelken, 1 Zimtstange
    • Safran in 2 EL Milch
    • Salz, Öl/Ghee

    Zubereitung

    1. Hühnchen mit Joghurt, Briani-Masala, Salz und der Hälfte der frittierten Zwiebeln 2 Std. marinieren.
    2. Reis 30 Min. einweichen, dann mit Kardamom, Nelken und Zimt zu 70 % gar kochen, abgießen.
    3. Kartoffeln in heißem Öl goldbraun frittieren.
    4. In einem schweren Topf Hühnchen einlegen, dann Kartoffeln, dann Reis schichten.
    5. Mit restlichen Zwiebeln, Kräutern und Safranmilch toppen, Topf sehr fest verschließen.
    6. 15 Min. bei mittlerer und 35 Min. bei kleinster Hitze "Dum" garen, ohne den Deckel zu öffnen.

    Tipp: Wer ganz authentisch will: Topfrand mit einem Teig aus Mehl und Wasser versiegeln (Dum).

    Bol Renversé – Die "umgedrehte Schüssel"
    Hauptgerichte

    Bol Renversé – Die "umgedrehte Schüssel"

    Hühnchen, Pak Choi und Pilze in Austernsauce werden mit Reis in einer Schüssel geschichtet, dann beim Servieren auf den Teller gestürzt – mit Spiegelei obenauf.

    30 Min. 2 Portionen Einfach

    Persönliche Notiz: Der Klassiker aus jedem Sino-Mauritischen Restaurant – mein Lieblings-Lunch unterwegs.

    Zutaten

    • 300 g Hühnchenbrust, in Streifen
    • 2 Pak-Choi-Köpfe
    • 150 g Champignons
    • 2 EL Austernsauce
    • 2 EL Sojasauce
    • 1 TL Maisstärke + 2 EL Wasser
    • 2 Eier
    • 350 g gekochter Reis
    • 2 EL Öl, Knoblauch, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Knoblauch in heißem Öl 30 Sek. anbraten, Hühnchen 3 Min. braten.
    2. Pilze und Pak Choi 2 Min. mitbraten.
    3. Mit Soja- und Austernsauce ablöschen, Stärkemischung einrühren bis sämig.
    4. Spiegeleier in einer extra Pfanne braten.
    5. Tiefe Schüssel ölen, Spiegelei reinlegen, dann Hühnchen-Mix, dann Reis fest andrücken.
    6. Schüssel auf den Teller stürzen – fertig!

    Tipp: Reis fest in die Schüssel drücken – sonst rutscht beim Stürzen alles auseinander.

    Riz Frit – Mauritischer gebratener Reis
    Hauptgerichte

    Riz Frit – Mauritischer gebratener Reis

    Der wokfrische Klassiker aus den chinesisch-mauritischen Garküchen: knackige Garnelen, Ei, Frühlingszwiebeln und Sojasauce auf körnigem Reis vom Vortag.

    30 Min. 4 Portionen Einfach

    Persönliche Notiz: Mein Sonntagsessen, wenn vom Samstag noch Reis übrig ist – am besten in einem heißen Wok mit etwas Sesamöl. Geheimtipp: ein Spritzer mauritischer Chili-Sauce drauf.

    Zutaten

    • 400 g gekochter Reis (vom Vortag, kalt)
    • 200 g Garnelen, geschält
    • 2 Eier, verquirlt
    • 3 Frühlingszwiebeln, in Ringen
    • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    • 1 EL Ingwer, gerieben
    • 1 Karotte, fein gewürfelt
    • 50 g Erbsen
    • 3 EL Sojasauce
    • 1 EL Austernsauce
    • 1 TL Sesamöl
    • 2 EL neutrales Öl
    • Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Wok stark erhitzen, 1 EL Öl hinzufügen, Garnelen 1–2 Min. anbraten, herausnehmen.
    2. Restliches Öl, Knoblauch und Ingwer kurz anbraten, dann Karotten und Erbsen 2 Min. mitbraten.
    3. Reis hinzufügen, mit dem Wok-Spatel auflockern und 3–4 Min. unter ständigem Wenden braten.
    4. An den Rand schieben, Eier in die Mitte gießen, stocken lassen und unterheben.
    5. Garnelen, Sojasauce, Austernsauce und Sesamöl unterheben, mit Frühlingszwiebeln bestreuen und sofort servieren.

    Tipp: Reis MUSS vom Vortag sein – frischer Reis wird matschig. Wok unbedingt rauchend heiß!

    Cari Poulet – Mauritisches Hühnchen-Curry
    Hauptgerichte

    Cari Poulet – Mauritisches Hühnchen-Curry

    Der absolute Familienklassiker auf Mauritius: zartes Huhn in würziger Tomaten-Curry-Sauce mit frischem Thymian, Curryblättern und Kartoffeln. Schnell, sättigend, unwiderstehlich.

    50 Min. 4 Portionen Einfach

    Persönliche Notiz: Mein Lieblingsgericht für Sonntagsessen mit Familie. Der Trick: am Vortag kochen und über Nacht ziehen lassen – am nächsten Tag schmeckt es doppelt so gut.

    Zutaten

    • 1 kg Hühnchen, in Stücken (mit Knochen)
    • 3 Tomaten, gewürfelt
    • 2 Zwiebeln, fein gehackt
    • 4 Knoblauchzehen, gepresst
    • 1 Stück Ingwer (3 cm), gerieben
    • 3 EL mauritisches Currypulver
    • 1 TL Kurkuma
    • 10 Curryblätter
    • 4 Zweige frischer Thymian
    • 2 Kartoffeln, in Stücken
    • 2 grüne Chilis
    • 3 EL Öl
    • Salz, Pfeffer, frischer Koriander

    Zubereitung

    1. Hühnchen mit Salz, Pfeffer und 1 EL Currypulver marinieren, 15 Min. ziehen lassen.
    2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln goldgelb anbraten, Knoblauch, Ingwer und Curryblätter zufügen.
    3. Restliches Currypulver und Kurkuma einrühren, kurz anrösten, bis es duftet.
    4. Hühnchen zugeben und rundherum 5 Min. anbraten, bis das Fleisch Farbe nimmt.
    5. Tomaten, Thymian und Chilis hinzufügen, 5 Min. einkochen, bis das Öl sich abscheidet.
    6. Mit 300 ml Wasser ablöschen, Kartoffeln einlegen, Deckel drauf und 25 Min. bei mittlerer Hitze schmoren.
    7. Mit Koriander bestreuen und mit Reis und „Achard de Légumes" servieren.

    Tipp: Frischer Thymian ist Pflicht – er gibt dem Curry seine typisch mauritische Note. Am nächsten Tag schmeckt es noch besser!

    Süßes & Getränke

    Süße Verführungen und erfrischende Getränke für heiße Tropentage.

    Alouda – Pinker Basilikum-Drink
    Süßes & Getränke

    Alouda – Pinker Basilikum-Drink

    Eiskalter Drink aus Milch, Rosensirup, eingeweichten Basilikumsamen und Agar-Würfeln. Der Sommerklassiker am zentralen Markt von Port Louis.

    10 Min. 2 Portionen Einfach

    Persönliche Notiz: Mein liebster Refresher nach dem Markt – schmeckt wie flüssige Kindheit.

    Zutaten

    • 500 ml kalte Milch
    • 4 EL Basilikumsamen (Tukmaria), 30 Min. eingeweicht
    • 4 EL Rosensirup
    • 2 EL gezuckerte Kondensmilch
    • 100 g Agar-Würfel (Falooda-Jelly)
    • Crushed Ice

    Zubereitung

    1. Basilikumsamen in 200 ml Wasser quellen lassen, bis sie schwarz-weiß glitzern.
    2. Rosensirup auf den Boden zweier hoher Gläser geben.
    3. Kalte Milch mit Kondensmilch verquirlen, in die Gläser gießen.
    4. Crushed Ice, Basilikumsamen und Agar-Würfel hinzufügen.
    5. Mit langem Löffel umrühren und sofort genießen.

    Tipp: Tukmaria-Samen unbedingt mindestens 30 Min. einweichen, sonst sind sie hart.

    Gateau Patate – Süßkartoffel-Kokos-Halbmonde
    Süßes & Getränke

    Gateau Patate – Süßkartoffel-Kokos-Halbmonde

    Goldene Halbmonde mit zarter Süßkartoffelhülle, gefüllt mit Kokosraspel, Vanille und Kardamom. Wird zur Tasse Vanille-Tee gereicht.

    50 Min. 12 Portionen Mittel

    Persönliche Notiz: Erinnert mich an die Tante meiner besten Freundin in Mahébourg – ihre Variante mit echter Bourbon-Vanille ist unschlagbar.

    Zutaten

    • 500 g Süßkartoffeln, geschält
    • 120 g Mehl
    • 1 Prise Salz
    • 120 g geriebene Kokosnuss
    • 80 g Zucker
    • 1 Vanilleschote, ausgekratzt
    • 1 TL Kardamom, gemahlen
    • 500 ml Sonnenblumenöl
    • 20 g Kokosflocken zum Bestäuben

    Zubereitung

    1. Süßkartoffeln weich kochen, abtropfen lassen, fein zerdrücken.
    2. Mit Mehl und Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten.
    3. Kokos, Zucker, Vanille und Kardamom in einer Pfanne 3 Min. rösten.
    4. Teig in walnussgroße Kugeln teilen, flachdrücken, 1 TL Füllung einlegen, zu Halbmonden falten und Rand andrücken.
    5. In 170 °C heißem Öl 4 Min. goldbraun frittieren.
    6. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit Kokosflocken bestäuben.

    Tipp: Den Süßkartoffelteig nicht zu nass machen – sonst saugt er beim Frittieren Öl.

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